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Die Kunst des Schreibens - oder wie werde ich ein guter Eishockeyspieler?

Es stellt sich die Frage, welchen Sinn diese Überschrift verfolgt und was wir Trainer mit diesem Vergleich bezwecken. Der Anlass dieses Schreibens ist der, dass die Trainingsbeteiligung bei manchen Mannschaften im Sommertraining nur sehr gering ist. Wir möchten verdeutlichen, warum es Sinn macht, auch im Sommer regelmäßig ins Training zu gehen. Auf den ersten Blick haben Schreiben und Eishockeyspielen nichts gemein. Bei genauerer Betrachtung stellt sich jedoch heraus, dass sehr viele Gemeinsamkeiten bestehen.

Die Grundlagen des Schreibens erlernt das Kind in der Schule, dort werden die Schriftzeichen schrittweise erlernt. Sind nun einige Buchstaben bekannt, können diese zu Worten zusammengefügt werden, aus der Aneinanderreihung von Worten entstehen Sätze. Niemand zweifelt an der richtigen Reihenfolge der Lernschritte, das Überspringen dieser Lernschritte macht wenig Sinn. Kinder können also nicht mit einem Roman zu schreiben beginnen.

Beim Erlernen des Eishockeyspiels verhält es sich genauso. Im Training erlernt der Spieler die Fertigkeit des Schlittschuhlaufens, zunächst die ersten Gehversuche in der Spiel- und Spaßstunde, dann die Ausführung des richtigen Abstoßes und des Gleitens, die Stocktechnik und schließlich das Schießen und Passen. Erst wenn der Spieler sicher auf den Kufen steht, macht das Erlernen des Passens und Schießens Sinn.

Damit der Schüler irgendwann das Lesen und Schreiben richtig beherrscht, muss er regelmäßig zur Schule gehen und Hausaufgaben machen, damit er das Gelernte vertieft und nicht wieder vergisst. Keiner käme auf die Idee zu sagen, das sein Kind sechs Wochen von der Schule zu Hause bleiben kann oder keine Hausaufgaben mehr zu machen braucht, schnell wäre der Anschluss zu den Mitschülern verpasst. Wer nicht täglich übt, liest und schreibt hat Schwierigkeiten, Grammatik und Rechtschreibung richtig anzuwenden bzw. kann das Lesen und Schreiben nicht richtig erlernen.

Auch beim Eishockeyspielen muss man regelmäßig trainieren, um bereits Erlerntes zu vertiefen und sich schrittweise zu verbessern. Im Training werden insbesondere Gleichgewicht, Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Rhythmus geschult. Wer hier eine Pause einlegt oder nicht regelmäßig zu Hause übt, verlernt bereits Erlerntes und verpasst den Anschluss zu seinen Mitspielern und Gegnern.

Das Schreiben und Lesen macht Kindern nur Spaß, wenn sie die entsprechende Technik dazu richtig beherrschen. Nur dann werden Kinder selbständig Bücher lesen und Briefe oder Texte schreiben. Eishockeyspielen macht nur Spaß, wenn man richtig Schlittschuhlaufen und Tore erzielen kann. Erst dann werden die Spieler aus eigenem Antrieb zum Training erscheinen bzw. Übungen alleine zu Hause durchführen.

Schulkinder und Eishockeyspieler benötigen zum Erlernen neuer Techniken und Fertigkeiten ihre Lehrer und Trainer, die ihnen Abläufe und Inhalte vermitteln bzw. zeigen. Darüber hinaus müssen Kinder über Jahre üben, damit sie in der Lage sind, später einen Aufsatz fehlerfrei zu schreiben bzw. das Eishockeyspielen richtig zu erlernen. Lernunterbrechungen und Trainingspausen beeinflussen die Entwicklung negativ.

Durch tägliches Üben stellt sich der Lernerfolg schneller ein, aber ohne Unterstützung der Eltern ist Erfolg sowohl in der Schule als auch im Sport nicht möglich.

Viele Menschen glauben, dass Lernerfolg in der Schule und Erfolg im Sport von Begabung und Talent abhängen. Dies würde bedeuten, dass Kinder, die diese Eigenschaften nicht besitzen, niemals das Schreiben oder das Eishockeyspielen erlernen könnten. Erfolg stellt aber sich gerade dann ein, wenn Schüler bzw. Spieler gelernt haben, mit großem Lerneifer, Trainingsfleiß und Ausdauer an ihre Aufgaben heranzugehen und immer wieder versuchen, ihre Lücken zu schließen. Dabei möchten wir Trainer die Kinder unterstützen.

Jacek Olender und Bernd Biberger

Schreiben:

Eishockey:

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Eishockey:

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